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24.09.2018, 23:11 Uhr
CDU: Erste Ergebnisse zur Umfrage Lärmbelästigung im Herderviertel
Wegziehen - Weghören oder Wehren!?

So kann man die Ergebnisse der am Samstag, 22.09. durchgeführten Umfrage der CDU Mundenheim zum Thema Lärmbelästigung im Herderviertel zusammenfassen. Während des Sommers hatten Bewohner des Viertels dem CDU Fraktionsvorsitzenden Dr. Peter Uebel ihre Probleme wegen des Lärms an der Bahnlinie vorgetragen. Mit rund 30 Anwohnern konnten gestern Gespräche zum Bahnlärm im Herderviertel geführt und Fragen beantwortet werden. Rund 100 Fragbögen wurden an Interessierte weiter gegeben. um eine Rückmeldung per Mail zu ermöglichen. (wilhelma.metzler@cdu-fraktion.de)
Insbesondere die Anwohner in der Ferdinand-Freiligrath Str., der Wielandstr. und der Eichendorffstraße haben sich bei uns gemeldet. Ich stelle große Solidarität und Zusammenhalt unter den Betroffenen fest.“, so die Mundenheimer Stadträtin Dr. Wilhelma Metzler.

Die betroffenen Bürger beklagen insbesondere den Dauerlärm der Kühlaggregate von abgestellten Bahnen. Aber auch der zunehmende Güterverkehr belastet die Anwohner. „Als ob eine Diesellok neben dem Wohnzimmer steht, und das nachts ab 4:00 Uhr“, hat es ein Anwohner in der Umfrage formuliert. Auch das Testen von Signalhörnern wurde als unerträglich geschildert. „Einige wenige Bewohner wollen wegziehen, ganz wenige hören einfach weg, der größte Teil der Anwohner ist bereit sich zu wehren, viele zeigen sich solidarisch.“, so Metzler.

Als ein erstes Ergebnis der Initiativen gegen Bahnlärm im Herderviertel, kann das Angebot der DB Netze an die Anwohner, den Einbau von Lärmschutzfenstern zu unterstützen, gewertet werden. „Man sieht es geht voran, auch wenn es ein zähes Ringen ist, bei dem Peter Uebel und ich sehr dankbar sind für den Beitrag unseres Bundestagsabgeordneten Torbjörn Kartes. Nach Allem was mir gestern berichtet wurde, genügt das Angebot der DB Netze den Anwohnern nicht. Sie wollen im Sommer die Fenster geöffnet halten und auch die Gärten nutzen können. Wir werden also alle gemeinsam weiter dran bleiben.“, fasst Metzler zusammen