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15.05.2018, 22:18 Uhr
CDU: Sozialdezernat muss für Wohnungsvermieter im Sozialbereich verlässlich sein
Der CDU Ortsverband Nord/Hemshof/West zeigt sich irritiert über das Sozialdezernat. Hauseigentümern, die der Stadt Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt haben, lässt das Sozialdezernat die Mietzahlungen nicht ordnungsgemäß zukommen. Die Hauseigentümer müssen sich auf die Zusage des Dezernates verlassen können und die Mietzahlungen dürfen nicht ohne vorherige Benachrichtigung eingestellt werden. „Betroffene Vermieter haben sich verzweifelt an uns gewendet, da Zahlungen plötzlich eingestellt wurden und sie wochenlang trotz vieler Anfragen, keine Informationen aus dem Dezernat bekommen.“, erklärt Ortsverbandsvorsitzender Wolfgang Leibig.
 Auch bei Beendigung der Vermietung muss das Dezernat unmittelbar die betroffenen Vermieter informieren und darf sich nicht hinter dem Deckmantel des Datenschutzes verstecken. Der Vermieter muss immer wissen, wer in seiner Wohnung lebt. Hier fordern wir die Verwaltung zu größerer Transparenz und enger Zusammenarbeit mit Vermietern auf. „Das Vertrauen, welches Wohnungsvermieter der Stadt entgegengebracht haben, darf durch das Sozialdezernat nicht enttäuscht werden.“, ergänzt Dr. Peter Uebel, sozialpolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion.