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10.04.2018, 18:51 Uhr
CDU: Statistik und wahres Leben – zwei Welten
Die vorgelegte Polizeistatistik für Ludwigshafen ist zwar mathematisch korrekt, die Problemlagen in Ludwigshafen bildet sie nicht ab.

Die Polizeistatistik ist auf den ersten Blick erfreulich, eine Ursache für die rückläufigen Zahlen 2017 sieht die CDU Ludwigshafen aber insbesondere in der mangelhaften Besetzung der Polizei. Bereits 2016 hat die Polizeigewerkschaft eine Mindeststärke von 10.000 Polizisten in Rheinland-Pfalz gefordert. Zum Stichtag 1. Februar 2017 lag die sogenannte Verfügungsstärke laut Innenministerium bei rund 8.569 Stellen. Innenminister Roger Lewentz (SPD) räumte im April 2017 ein, dass die Zahl der Polizisten zurückgegangen ist, aufgrund der hohen Ruhestandsabgänge der vergangenen Jahre die Personalstärke gesunken sei und in 2017 die Talsohle erreiche. Im Jahr 2017 war deshalb eine Einstellung von 500 Polizeianwärtern in ganz Rheinland-Pfalz geplant, bei gleichzeitigem Abbau von 50 Verwaltungsstellen.


„Zu wenige Polizisten auf der Straße bedeuten in meinen Augen zu wenig Polizeivollzug, zu wenig Polizeivollzug begünstigt gute Statistik. Mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in Ludwigshafen hat das wenig zu tun, solche Berichte führen nur zu Frustration, wir fordern deshalb nach wie vor mehr Polizei auf den Straßen in Ludwigshafen, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Ludwigshafen Dr. Wilhelma Metzler