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02.12.2016, 12:15 Uhr
Arbeitslosenquote nicht befriedigend
„Die im November leicht gesunkene Arbeitslosenquote von 8,3% in der Stadt Ludwigshafen lässt sicher nicht auf einen Durchbruch auf dem Arbeitsmarkt schließen“, erklärt der OB-Kandidat der CDU Dr. Peter Uebel. „Da im November die Quote immer verhältnismäßig niedrig ist, stimmt lediglich der Vergleich zum Vorjahresmonat mit rund 100 weniger Arbeitslosen etwas positiv. Zufriedenstellend ist die Quote nach wie vor nicht. Neben der Großindustrie sehe ich den Klein- und Mittelstand als Jobmotor unserer Region und unserer Stadt. Wir brauchen auch noch mehr junge Unternehmer und Handwerker, die Mut und Aufbruchsstimmung mitbringen, die trotz manchmal schwieriger finanzieller und gesetzlicher Rahmenbedingungen bereit sind, ein Risiko einzugehen und etwas Neues aufzubauen.“
Uebel weiter: Nachrichten, wie der Abbau, bzw. die Verlegung von 170 Stellen im BASF Einkauf treffen unsere Stadt hart. Durch die Standortvereinbarung wird dies zumindest temporär etwas abgefedert. Die BASF ist sich nach wie vor ihrer großen Verantwortung für die Beschäftigung in der Region bewusst. Beleg dafür ist auch die geregelte Übernahme aller Auszubildenden. Dies zukünftig ebenso anzustreben, muss anerkanntes Ziel sein, wofür wir uns auch politisch einsetzen müssen.
 
Bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze dürfen wir nicht allein die großen Unternehmen im Fokus haben. Vor allem die Klein- und Mittelbetriebe, in denen bundesweit fast 60% aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen angestellt sind, haben hier großes Potential; dieses müssen wir heben. Auch für Start-up-Unternehmen muss Ludwigshafen zum Beispiel attraktiv sein.
 
„Es gelingt nicht oft, große Unternehmen wie Vögele oder die Rhein Galerie in die Stadt zu holen. Wir müssen für jeden noch so kleinen Betrieb interessanter Partner sein und um deren Ansiedlung werben“, so Uebel abschließend.